Forschung am Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik
Am Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik wird in verschiedenen Schwerpunkten wie z.B. Bioinformatik, Computergraphik und Technischer Informatik zukunftsweisende und innovative Forschung betrieben.
Bioinformatik
Forschungsschwerpunkte sind Genomsequenzanalyse und phylogenetische Vergleiche von Genomen (Prof. Huson), Proteomik-Algorithmen (Prof. Kohlbacher), Analyse von Genexpressionsdaten (Dr. Nieselt), Systembiologie und Chemoinformatik-Algorithmen (Prof. Zell).
Graphik, Robotik, Medieninformatik
Die starke Computergraphik (Prof. Straßer) ist ein langjähriges Tübinger Aushängeschild. Wichtige Forschungsschwerpunkte gibt es auch zur Robotik (Prof. Zell) und zur Medieninformatik (Prof. Schilling).
Eingebettete Systeme
Dieser Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung und dem Einsatz eingebetteter Systeme in der Automobilelektronik, der Medizin, und weiteren technischen Anwendungen (Prof. Rosenstiel).
Diskrete Mathematik und Algorithmen
In diesem Schwerpunkt liefern Vertreter der Diskreten Mathematik (Prof. Hauck), der Logik (Prof. Schroeder-Heister) und der Theoretischen Informatik (Prof. Lange) Grundlagen für Algorithmen der Bioinformatik (Prof. Huson), der Proteomik (Prof. Kohlbacher), Graphenalgorithmen (Prof. Kaufmann), Verifikationsmethoden (Prof. Küchlin) und Evolutionäre Algorithmen (Prof. Zell).
Maschinelles Lernen
Der Bereich Maschinelles Lernen (Prof. Kohlbacher, Prof. Rosenstiel, Schilling, Prof. Zell) ist in Tübingen auch am WSI stark vertreten, denn alle oben genannten Vertreter haben Forschungsprojekte und Doktorarbeiten in diesem Bereich, speziell in der Anwendung moderner Kernel-Verfahren wie z.B. String- und Graph-Kernels, Graphischer Modelle oder Gauß-Prozessen.
Hardware-, Software-, Protokoll-Verifikation
Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des WSI ist die Verifikation großer Informatik-Systeme, speziell die Verifikation von Hardware (Prof. Kropf, Prof. Rosenstiel, Lange) und von Software (Prof. Klaeren, Prof. Küchlin).
Alle genannten Forschungsschwerpunkte zeichnen sich durch eine hohe Drittmitteleinwerbung, hochrangige Publikationen und die Organisation einschlägiger Fachtagungen aus. In allen genannten Forschungsschwerpunktenwird sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientierte Forschung betrieben.

